Robert-Jungk-Oberschule Berlin

Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe - Staatliche Europaschule Berlin Deutsch-Polnisch

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Praktikum / Referendariat

praktikumWir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Robert-Jungk-Oberschule, sehen es als wichtige Aufgabe an, die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie Erzieherinnen und Erziehern aktiv zu unterstützen. Nur durch eine gute Ausbildung wird es gesichert sein, dass qualifiziertes Personal unsere Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft unterrichtet und betreut.

Neben dem Angebot verschiedener Praktika arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung der schulischen Ausbildung im Rahmen des Vorbereitungsdienstes für Lehrerinnen und Lehrer.

 

Praktika für Lehramtsstudierende

Wir bieten Lehramtsstudierenden durchgängig im Schuljahr die Möglichkeit, berufsfelderschließende und Unterrichtspraktika durchzuführen. Jeder Studierende wird in dieser Zeit von einer Lehrkraft betreut und hat so die Möglichkeit, das Schulleben kennenzulernen und Unterrichtserfahrungen zu sammeln. Damit eine intensive Betreuung in dieser Zeit möglich ist, betreut ein Mentor möglichst nur eine Praktikantin oder Praktikanten. Die Anzahl der möglichen Praktikumsplätze ist daher limitiert.

Neben den Vorgaben der Praktikumsordnungen der jeweiligen Universitäten werden folgende Stationen in jedem Praktikum durchlaufen:

  • Einführungsgespräch mit der Schulleitung (in den ersten Tagen des Praktikums)
  • Ein Tag im außerunterrichtlichen Bereich (AUB) der Schule zum Kennenlernen der Arbeit unserer Erzieherinnen und Sozialpädagoginnen
  • Abschlussgespräch und Feedback mit der Schulleitung

Zuständig für die Vergabe von Praktikumsplätzen für Lehramtsstudierende ist der stellvertretende Schulleiter.
Bitte sprechen Sie bei Interesse an einem Praktikumsplatz Herrn Haake (z.B. über das Kontaktformular) direkt an.

Für den Zeitraum Februar, März, Apri 2014 haben wir leider keine freien Plätze mehr.l

 

Praktika für Erzieherinnen und Erzieher

Wir haben hier die Möglichkeit, Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik einige Praktikumsplätze anzubieten. Die Praktika können bis zu einem halben Jahr andauern. Die Auszubildenden werden im Außerunterrichtlichen Bereich (AUB) durch die pädagogischen Kräfte begleitet.

Durch das Praktikum erhalten die PraktikantInnen einen Einblick in die Arbeitsbereiche der Schulsozialarbeit. Durch das Kernnenlernen der verschiedenen Arbeitsfelder können die Studierenden ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten anwenden, vertiefen und erweitern.

Als Grundlage dient die Ausbildungsordnung für Erzieher/innen des Landes Berlin und wir unterstützen die Studierenden bei den Ausbildungszielen auch durch:

  • Fachliche Reflektion
  • Hospitation
  • Abschlussbeurteilung

Zuständig für die Vergabe von Praktikumsplätzen an Studierende der Fachschulen für Sozialpädagogik ist die Mittelstufenleiterin.

Bitte sprechen Sie bei Interesse an einem Praktikumsplatz Frau Wolff (z.B. über das Kontaktformular) direkt an.


Vorbereitungsdienst (Referendariat)

Wir bereiten Lehreranwärterinnen und –anwärter sowie Referendarinnen und Referendare, im Folgenden nur noch Referendarinnen und Referendare genannt, nach der jeweils gültigen Verordnung über den Vorbereitungsdienst und die Zweite Staatsprüfung vor.

Die maximale Anzahl an der Schule gleichzeitig betreuter Referendarinnen und Referendare soll 10 nicht übersteigen. Ausgenommen hiervon sind solche in berufsbegleitender Ausbildung.

Den Referendarinnen und Referendaren steht in jedem Ausbildungsfach eine Ausbildungslehrkraft (Mentor/in) zur Verfügung. Sie hat die Aufgabe, in allen fachdidaktischen aber auch pädagogischen Fragen zu unterstützen und zu begleiten.

Für die Schule interessante Inhalte aus Seminaren werden von den Referendarinnen und Referendaren aktiv in Fach- oder Gesamtkonferenzen eingebracht.

Referendarinnen und Referendare werden einer Klasse zusätzlich zu den zwei Klassenlehrern als Co-Klassenleitung zugeordnet.

Ausbildungsziele im schulischen Teil der Ausbildung sind:

  • Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht
  • Klassenführung (als Co-Klassenlehrer)
  • Mitgestaltung und Entwicklung von Schule
  • Erziehung und Beratung
  • Selbstmanagement
  • wichtige schulrechtliche Aspekte

Der Schulleiter
Der Schulleiter ist verantwortlich für die schulische Ausbildung und die Gestaltung ausbildungsförderlicher Rahmenbedingungen.

Dazu gehören insbesondere folgende Aufgaben:

  • Er hält in der Personalplanung Stellen für Referendarinnen und Referendare frei.
  • Er sorgt für einen ausbildungsgerechten Einsatz der Referendarinnen und Referendare im Rahmen des bedarfsdeckenden Unterrichts.
  • Er bestimmt den Einsatz qualifizierter Mentorinnen und Mentoren.
  • Er plant in Zusammenarbeit mit den Seminarleitern Qualifizierungsveranstaltungen für Mentorinnen und Mentoren.
  • Er hospitiert mehrmals während der Ausbildungszeit.
  • Er stimmt sich bei der Steuerung der Ausbildung mit der jeweiligen Hauptseminarleitung ab.
  • Er führt Orientierungsgespräche mit den Referendarinnen und Referendaren.
  • Er fertigt in Absprache mit den Ausbildungslehrkräften Beurteilungen der Kompetenzentwicklung der Referendarinnen und Referendare.


Orientierungsgespräche

Der Schulleiter führt während der Ausbildung mit den Referendarinnen und Referendaren mehrere Orientierungsgespräche. Das erste Gespräch findet jeweils nach etwa 4-6 Wochen statt. Zwei weitere Gespräche werden etwa gleichmäßig über die Ausbildungszeit (12 Monate, 18 Monate oder 24 Monate) verteilt.

Diese Gespräche werden auf der Grundlage der Ausbildungsstandards geführt und dienen nicht der dienstlichen Beurteilung sondern der Beratung. Insbesondere soll die Möglichkeit der Selbstreflexion für weitere unterrichtliche Arbeit genutzt werden.

Ausbildungslehrkräfte (Mentoren)

Ausbildungslehrkräfte sind neben der Schulleitung alle Fachbereichs- und Fachleiter. Darüber hinaus können sich erfahrene Lehrkräfte bereit erklären, als Ausbildungslehrkraft tätig zu werden.

Zu ihrer eigenen Orientierung erhalten alle Ausbildungslehrkräfte das Handbuch für den Vorbereitungsdienst der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft in digitaler Form.

In Zusammenarbeit mit den Schulpraktischen Seminaren des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf soll jährlich eine Fortbildungsveranstaltung angeboten werden, in der die Anforderungen an die Referendarinnen und Referendare vorgestellt und Ausbildungslehrkräfte in ihrer Arbeit unterstützt und qualifiziert werden.

Aufgaben der Ausbildungslehrkräfte:

  • Sie lassen Referendarinnen und Referendare in ihrem Unterricht hospitieren.
  • Sie geben ein Feedback anlässlich von Hospitationen oder Beratungsgesprächen, das sich an allgemeinen Ausbildungsstandards orientiert und sich auf verabredete Beobachtungsschwerpunkte bezieht.
  • Sie unterstützen bei der Vorbereitung und Reflexion von unterrichtlichen Vorhaben.
  • Sie beraten in Erziehungsfragen und unterstützen in schwierigen Erziehungssituationen.
  • Sie berichten der Schulleitung über die Tätigkeit der Referendarin/ des Referendars.
  • Sie führen Lernstandsgespräche und unterstützen am Ende des Vorbereitungsdienstes gemeinsam mit den anderen Mentoren den Schulleiter bei der abschließenden Beurteilung der Kompetenzentwicklung.


Supervision

Referendarinnen und Referendare haben die Möglichkeit in unserem Haus kostenlos an Supervisionssitzungen teilzunehmen. Vereinbarungen hierfür sind mit unserer Supervisorin direkt möglich. Die Teilnahme selbst und Inhalte bleiben dabei vertraulich.


Außerunterrichtlicher Bereich (AUB)

Referendarinnen und Referendare verbringen in den ersten 4 Wochen der Ausbildung einen Tag im außerunterrichtlichen Bereich. Ziel ist es, die Aufgabenbereiche und Arbeitsweisen unserer Erzieherinnen und Sozialpädagoginnen kennenzulernen.

An diesem Tag wird auch die Möglichkeit der Supervision näher erläutert.

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